Sinnesorgane von Katzen
 
Katzenaugen

Die Augen einer Katze sind mit fast 400.000 Sinneszellen pro Quadratmillimeter besser ausgebildet als ihr Gehör.
Die Pupille der Katze ist sehr anpassungsfähig, bei starken Lichtverhältnissen kann sie sich bis zu einen dünnen Strich zusammenziehen. Bei Dunkelheit dagegen weitet sich die Pupille bis auf das Maximum.
Mit diesen Eigenschaften der Augen kann die Katze, welche als sehr geschickter Jäger bekannt ist, sehr gut sehen. Die Augenfarbe bei Katzen ist im Regelfall meist braun oder grün, sie können aber auch kupferfarben, orange und gelb ausgeprägt sein. Ihre Umwelt nimmt die Katze nicht farbig wahr sondern in verschiedenen Grauton-Abstufungen sowie Grün und Blau. Wissenschaftler vermuten, dass Katzen nicht in der Lage sind rote Farben umzusetzen.
Hinter der Netzhaut im Auge befindet sich eine spezielle Gewebeschicht, die stark einfallendes Licht reflektiert. Diese Reflexion verstärkt das Licht und die Katze kann auch dann noch sehen, wenn es für den Menschen schon längst stockdunkel ist. Bei Dämmerung kann man die Reflexionen in den Katzenaugen sehen, diese beginnen dann "magisch" zu leuchten.

 
 
Katzenohren

Mittels ihrer kleinen Ohren besitzt die Katze die Fähigkeit hochfrequente Geräusche zu orten. Der Mensch dagegen kann diese Geräusche nicht mehr wahrnehmen.
Die Katzenohren können Schwingungen bis 60.000 Hertz akustisch auffangen, diese Frequenz liegt im Ultraschallbereich. Ein für den Menschen nicht hörbarer Ton genügt der Katze um ein Mäusenest zu lokalisieren oder die Geschwindigkeit einer Maus zu ermitteln und in welche Richtung sie sich bewegt.
Die extrem geschickten Jäger ziehen ihre Krallen in den Fußballen ein. In Jagdsituationen werden die Krallen ausgefahren um die Beute blitzschnell zu ergreifen. Ein weiteres Einsatzgebiet für die Krallen sind Revierkämpfen mit anderen Katzen, hier werden sie zur Verteidigung eingesetzt. Der ein oder andere von uns hat schon mal die Krallen seiner Katze zu spüren bekommen und weiß wie schmerzhaft dies sein kann.
Die Jagdbeute der Katze wird nicht nur mit den Krallen festgehalten, zusätzlich ergreift die Katze ihre Beute mit den langen und spitzen Eckzähnen. Mit diesen Werkzeugen wird die Beute dann letztendlich auch getötet.

 
 
Geruch- und Geschmackssinn

Eine Katze besitzt durchschnittlich fast 200 Millionen Riechzellen in ihrer empfindlichen Nase und sie ist somit besser entwickelt als die Nase des Menschen.
beim Sozialverhalten der Katze spielt der Geruchssinn eine sehr bedeutende Rolle. Der erste Kontakt wird bei Katzen stets von Nase zu Nase hergestellt. Weiterhin markieren Katzen mit ihren Duftdrüsen ihre Umgebung, diese Markierung gilt als Zeichen der Freundschaft. Der Duftstoff ist für uns Menschen allerdings nicht wahrnehmbar.
Die Duftmarken von einem nicht kastrierten Kater sind auch für den Menschen klar riechbar. Der Kater setzt mit seinen Analdrüsen Duftmarken, dieser Geruch wird vom Menschen als sehr unangenehm wahrgenommen.
Erkrankt eine Katze an einer Erkältung wird sie appetitlos, da der Geruchssinn gestört ist. Der Geruchssinn einer Katze ist nicht so ausgeprägt wie der Geruchssinn eines Hundes, aber dennoch um sehr vieles höher als der eines Menschen. Katzen erkennen sich untereinander am Körpergeruch, ebenso können Katzenmütter ihre Babys am Geruch unterscheiden. Die Katze besitzt die Fähigkeit zwischen salzigen, bitteren und sauren Geschmacksrichtungen zu unterscheiden. Süße Speisen kann sie jedoch nicht erkennen.

 
   
von-der-zollernalb.de